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Übergangsmanagement Schule & Arbeitswelt

Erfolg meint: "Das Beste zu tun mit dem, was man hat."

Die Berufswahlentscheidung hat für jeden Jugendlichen weitreichende Folgen und ist berechtigterweise mit hohen Ansprüchen und Erwartungen verbunden:

Der Beruf soll eine Tätigkeit sein, die:

  • den Lebensunterhalt sichert.
  • den Fähigkeiten und Neigungen entspricht.
  • eine Förderung und Entfaltung von Talenten ermöglicht.

Die Entscheidung für einen Beruf ist für die Jugendlichen eine der schwierigsten Aufgaben. Häufig wird sie ohne ausreichende Informationen über mögliche Ausbildungsberufe und die Kenntnisse der eigenen vorhandenen Stärken bzw. Schwächen getroffen. Dies hat zur Folge, dass die Abbrecherquote bei Ausbildungen und schulischen Weiterbildungen relativ hoch ist und die Jugendlichen in so genannten "Reparaturmaßnahmen" aufgefangen werden. Viele Jugendliche haben schon eine Vielzahl solcher Maßnahmen durchlaufen und erleben eine dementsprechend hohe Frustration. Frühzeitige und präventive Maßnahmen sind hier wichtig. 

Unser Ziel ist es, trotz und gerade auf Grund der schwierigen Lage am Arbeitsmarkt und der Benachteiligung vieler Jugendlicher, diese nicht nur kurzfristig in Ausbildung und Arbeit zu bringen, sondern ihnen frühzeitig Perspektiven und die nötigen Vorrausetzungen aufzuzeigen. Die Schülerinnen und Schüler sollen realisierbare Ziele und ein Bewusstsein für die erforderliche Eigenverantwortung und -motivation entwickeln. Sie sollen Wege zu Berufen finden, in die sie ihre persönlichen Fähigkeiten und Neigungen einbringen können. Nur durch individuell stimmige Berufs- und Ausbildungsmöglichkeiten kann eine Eigenmotivation entstehen, die Vorraussetzung ist für eine dauerhafte Integration ins Berufsleben.

Den Übergang vom relativ geschützten Rahmen Schule in die "Wildnis" der freien Wirtschaft mit ihren hohen Ansprüchen an Eigenmotivation, Selbstkompetenz und Ich-Stärke erfolgreich zu gestalten, ist das Ziel aller beteiligten Einrichtungen, Träger und Institutionen der Kompetenzorientierten Berufswegeplanung.

Die institutionsübergreifende Berufsorientierung soll den jungen Menschen behilflich sein, ihren eigenen (Berufsweg-) Weg zu finden. Neben der Kompetenzanalyse des KBW-Teams erhalten die Schülerinnen und Schüler Unterstützung durch die Schulen, die Bundesagentur für Arbeit, die ArGE Plön sowie die Ausbildungsbetriebe im Kreis.