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Kurzbeschreibung des Projektes "Kompetenzorientierte Berufswegeplanung"

Kompetenzorientierte Berufswegeplanung:

Leitung:              Herr Schmidt

Stellvertr. Ltg:     Herr Köpnick

Zeitraum:            Mai 2007 bis April 2009

Seit Mai 2007 wird innerhalb der Kompetenzorientierten Berufswegeplanung in den achten Klassen aller Hauptschulen und Förderzentren des Kreises Plön die einwöchige Koppelsberger Kompetenzanalyse (Assessment-Center) durchgeführt.

Die Kompetenzorientierte Berufswegeplanung besteht aus folgenden durch die Schule frei wählbaren berufsvorbereitenden Bildungsmodulen:

Modul 1: Bewerbungstraining

Modul 2: Koppelsberger Kompetenzanalyse (Berufscasting)

Modul 3: Sozialtraining

Modul 4: Realistische und positive Selbstverantwortung

Vorrangig wird in enger Absprache mit der Bundesagentur für Arbeit sowie den Schulleitungen das Modul 2 mit unterschiedlichen Einheiten durchgeführt.

Das Ergebnis der Koppelsberger Kompetenzanalyse ist eine Auswertungsübersicht der Sekundärtugenden. Diese wird nach viertägiger Beobachtung durch besonders geschultes Personal innerhalb eines persönlichen Gesprächs mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern besprochen und erläutert. Soweit möglich nehmen neben den Klassenleitungen sowohl die Erziehungsberechtigten als auch die jeweils zuständigen Berufsberaterinnen und Berufsberater der Bundesagentur für Arbeit an diesem Auswertungsgespräch teil. Schwerpunkt ist die Hervorhebung der persönlichen Stärken sowie die Ansprache der versteckten Potenziale. Hierdurch ergibt sich ein berufszielorientiertes Bild, welches den Teilnehmerinnen und Teilnehmern möglichst gerecht wird, sowie Vorschläge von Ausbildungsberufen, die in der Region zur Verfügung stehen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten eine detaillierte Auswertung.

Um eine Vergleichbarkeit aller Ergebnisse der teilnehmenden Schülerinnen und Schüler kreisweit zu erreichen, ist an den Hauptschulen eine grundsätzliche Abänderung bei der Auswahl der Module nur in Ausnahmefällen sinnvoll. Im Bereich der Förderschulen ist eine individuelle Zusammenstellung der Module aufgrund der besonderen Gegebenheiten sinnvoll und notwendig.

Eine permanente Evaluation wird parallel durchgeführt.

Um eine Verzahnung aller berufsorientierungsrelevanten Maßnahmen zu erreichen, wird bereits seit geraumer Zeit in Zusammenarbeit mit dem Schulamt, der Bundesagentur für Arbeit sowie allen Haupt- und Förderschulen ein Gesamtkonzept zur Unterstützung der beruflichen Orientierung der Jugendlichen durchgeführt. Im Vordergrund steht der sinnvolle Ablauf aller Berufsorientierungs-"werkzeuge" zur Optimierung der Berufsauswahlmöglichkeiten aller Schülerinnen und Schüler.

Diese präventive Arbeit geschieht mit dem Ziel, Jugendarbeitslosigkeit zu vermeiden.

"Dieses Projekt wird mit Unterstützung des Landes Schleswig-Holstein durch den Schleswig-Holstein Fond sowie der Bundesagentur für Arbeit und  der Arge Plön finanziert."