KonzeptDas bereits bestehende Netzwerk der in dem Projekt agierenden Partner wird in einer dreitägigen Startkonferenz das vorhandene Wissen um Mobilität zusammenführen und die einzelnen Arbeitschritte konkret planen und bindende Absprachen treffen. Die Begünstigten werden als Multiplikatoren in ihrer Region agieren und all die Institutionen und Menschen ansprechen, für die Mobilität junger Menschen von Relevanz ist und für das Thema sensibilisieren. Dies geschieht auf Informationsveranstaltungen z.B. in Berufsschulen, Handwerkskammertagungen, aber auch als Angebot für KMUs und Handwerksbetriebe. Besondere Zielgruppe sind lernbehinderte und benachteiligte Jugendliche und Einrichtungen, die diese Menschen ausbilden und/oder mit ihnen arbeiten. Über Flyer, Internet und Presse wird das Projekt und seine Angebote einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Auf dem Koppelsberg wird als Pilot ein Mobilitätsbüro eröffnet und ein mobiles Mobilitätsbüro (EUROMOBIL) initiiert, das für alle Interessierten zugänglich ist und über die Mobilitätsprogramme und Möglichkeiten fachkundig informiert sowie Beratung und administrative, logistische und finanzielle Unerstützung für die Durchführung von Mobilitätsprojekten anbietet. Zusätzlich werden besonders interessierte Menschen der Zielgruppe in einem Modellprojekt als Mobilitätscoaches (Geplant: 5 KMUs/Einrichtungen und 5 Lehrlinge/junge Menschen in Ausbildung pro Teilnehmerland auf Grundlage der Ergebnisse des Projektes MOBILINT) geschult, die zusätzlich als Multiplikatoren regional agieren und bei Bedarf das EUROMOBIL anfordern. Bei positiver Resonanz und entsprechenden Erfahrungen ist die Einrichtung weiterer Mobilitätsbüros bei den Partnereinrichtungen im Zuge guter Praktiken geplant. Nach 10 Monaten wird die nächste dreitägige Konferenz stattfinden, auf der alle Beteiligten ihre Erfahrungen austauschen und weitere konkrete Schritte besprechen (z.B. Beantragung und Durchführung von Mobilitätsprojekten, Ausbau von Partnerschaften, Einrichtung weiterer Mobilitätsbüros). In den nächsten 11 Monaten werden die erfolgreichen Anträge begleitet und evaluiert, aus den gewonnenen Erfahrungen wird ein Curriculum zur einfachen und erfolgreichen Antragserstellung erarbeitet, das allen Interessierten kostenlos zur Verfügung gestellt wird. Dieses Curriculum wird in der dreitägigen Abschlusskonferenz mitsamt aller Projektergebnisse einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht. |